TRAUMABERATUNG

Ich biete Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT):

  • Unterstützung für Betroffene und Angehörige
  • Beratung für Einsatzkräfte und medizinisches Personal
  • Methoden der Re-/Orientierung
  • Möglichkeiten zur Aktivierung von Ressourcen
  • Psychoedukation & Stabilisierung als wiederkehrende Interventionen
  • Stressbewältigung
  • Prävention
  • Selbstfürsorge

Beratungsthemen:

Angstzustände / chronische Schmerzen / Trauerbegleitung / Covid 19 und Beatmungstrauma / Vermeidungsverhalten / Überforderung nach schwerwiegenden medizinischen Diagnosen / depressive Episoden

Was ist posttraumatischer Stress und wie entstehen mögliche Traumafolgestörungen?

Traumatisierende Erlebnisse können Spuren in der Psyche eines Menschen hinterlassen. Posttraumatisches Stresserleben ist nicht unnormal oder ein Zeichen von Schwäche, sondern ein Signal dafür, dass das Gehirn bemüht ist, Erlebtes zu verarbeiten. Es ist eine natürliche Reaktion des Körpers und der Psyche auf eine zutiefst belastende Erfahrung. Sehr häufig legen sich bei den meisten Menschen die posttraumatischen Beschwerden nach einer Weile von allein. Die eigenen Selbstheilungskräfte lassen die sogenannte akute Belastungsreaktion (ABR) abklingen und der Betroffene kann das Erlebte verarbeiten. Wirken jedoch verschiedene belastende Faktoren zusammen, können die posttraumatischen Symptome fortbestehen, obwohl das traumatische Ereignis bereits Wochen oder Monate, zum Teil auch Jahre zurückliegt. Hier spricht man dann von einer Traumafolgestörung.

Übererregung (Hyperarousal)

  • Schnelle Aktivierung
  • Überempfindlichkeit
  • Reizbarkeit
  • Schreckhaftigkeit
  • Panik
  • Angst
  • Kontrollzwang
  • Wiedererleben: Bildhafte Flashbacks, Albträume

Untererregung (Hypoarousal)

  • Emotionale Anästhesie
  • Teilnahmslosigkeit
  • Sprachlosigkeit
  • Vermeidungsverhalten
    (von Orten, Richtungen, Gefühlen, Menschen)

Traumafolgestörungen

Posttraumatische Belastungsstörung – PTBS akut / PTBS komplex
NNBDS (nicht näher bezeichnete dissoziative Störung)

Comorbide Traumafolgestörungen und Psychische Störungen: Depressive Episoden
Ängste, Somatoforme Störungen, Beziehungsstörungen, Veränderungen der Persönlichkeit

Themen

Nach schwerwiegenden Ereignissen kann es zu ungewohnten körperlichen, emotionalen, kognitiven und verhaltensbezogenen Reaktionen kommen. Oft bringen die Klienten ihre psychischen Symptome und die körperlichen Beschwerden nicht mit Trauma in Zusammenhang. Sie wundern sich, warum Dinge die „früher“ selbstverständlich waren, jetzt nur mit sehr viel Anstrengung möglich sind.

Somatic Experiencing (SE)® kennt die Arbeit mit Syndromen.
Behutsames, achtsames und kleinschrittiges Vorgehen benötigt immer Zeit die neu gemachten Erfahrungen zu integrieren.

Covid-19 und Beatmungstrauma

Mögliche Komplikationen nach längerem Aufenthalt auf der Intensivstation

Ganzkörperschmerz
Erschöpfung – verminderte Belastungstoleranz
Schlafstörung – innere Unruhe
Schmerzen im Brustraum – Kurzatmigkeit – eingeschränkte Lungenfunktion
Entzündungen im Körper
Hautausschläge
Haar- und Zahnausfall
Kognitive Einschränkungen, Gedächtnislücken
Geruchs- und Geschmacksverlust
Wahrnehmung verändert „benommen – benebelt“
Stimmungsschwankungen, depressive Episoden
Ängste – Panik

Beratung und Begleitung Trauernder

Trauma und Trauer

In jedem Verlust ist ein Trauma, in jedem Trauma ein Verlust.

Trauerreaktion auf verschiedene Arten von Verlust durch Tod, Verlust der Gesundheit, Arbeitsplatzverlust, Verlust von Heimat, Beziehungen, Visionen und Zielen. Annehmen der neuen Lebensumstände.

Akute und Chronische Schmerzen

– Den Körper als Ressource zu nutzen.
Achtsames Wahrnehmen der aktuellen Körperempfindungen als Anker im Hier & Jetzt.
Übererregung/Hyperarousal mittels Pendeln zur positiven Körperressource regulieren.
Ein gefühlt ruhiger und schmerzfreier Bereich darf sich langsam im Körper ausbreiten.

Angstzustände und Vermeidungsverhalten

Durch das „Steckenbleiben“ von Reaktionen des Körpers können angstauslösende Lebenssituationen immer wieder auftreten. Diese beeinträchtigen die eigene Handlungsfähigkeit z.B. Angst, Auto zu fahren. Diese „Notfallreaktion“ des Körpers sollte zum Abschluss kommen, damit das Nervensystem sich selbst regulieren kann.

Überforderung nach einer schwerwiegenden medizinischen Diagnose

Organisation des Alltags
Strukturierung weiterführender therapeutischer Maßnahmen
Stabilisierende Begleitung

Psychosoziale Online-Beratung

Ich biete online-Beratung per Video, Telefon oder Email mit dem Schwerpunkt der Traumaberatung, Somatic Experiencing (SE)® und Krisenintervention.

Kostenfreies Erstgespräch
Nutzen Sie auch die Möglichkeit eines kostenfreien und unverbindlichen Erstgesprächs per Telefon, 30 Minuten.

+49 (0)171 9334959
Marion Scheuerer
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